Woran man guten Wein erkennt

veröffentlicht am 2. Dezember 2016 in Wein News von

Weinbewertung mit System

Ein Glas guten Weines ist für viele Menschen der Inbegriff von Gemütlichkeit und Entspannung. Den passenden Wein kann man dazu bei Winzern vor Ort, Weinhändlern oder im guten Supermarkt kaufen. Doch wie findet man unter dem großen Angebot verschiedener Weine und Weinsorten den richtigen heraus? Was definiert einen guten Wein? Der amerikanische Rechtsanwalt und passionierte Weinliebhaber Parker hat sich genau mit diesen Fragen beschäftigt und ein Bewertungssystem entwickelt. Seine Bewertungen bieten für viele Menschen eine gute Grundlage, um guten Wein von weniger guten unterscheiden zu können. Was genau dieses Bewertungssystem beinhaltet und ob man es selbst anwenden kann, wollen wir in diesem Artikel behandeln. Für alle, die sich intensiver mit diesem System befassen möchten: lesen Sie hier mehr über Parker Punkte.

Wie funktioniert das Parker-Bewertungssystem

Parker vergibt für jeden Wein Punkte. Die Spannbreite liegt dabei zwischen 50 und 100 Punkte. 50 Punkte stehen für Weine, die man besser nicht trinken sollte, während Weine nahe 100 Punkte außergewöhnliche Weine sind. Dabei geht Parker wie folgt vor. 50 Punkte hat per se zunächst jeder Wein. Diesen Punkten werden nun weitere hinzuaddiert. Diese Punkte gibt es für das Aussehen des Weines, seinen Geruch, seinem Geschmack und dem Gesamteindruck. Im Einzelnen: Der Basiswert beträgt 50 Punkte. Maximal 5 kommen für das Aussehen und die Farbe hinzu. Dazu wird der Wein möglichst gegen einen hellen Hintergrund gehalten wie zum Beispiel ein weißes Tischtuch oder eine helle Tapete. Für den Geruch können maximal 15 Punkte hinzukommen. Für den Geschmack können weitere 20 Punkte addiert werden – diese stellen den Höchstwert dar. Der Gesamteindruck des Weines macht weitere 10 Punkte aus.

Ein System mit Wirkung

Das Parker-Bewertungssystem hat für viele Weinliebhaber eine wichtige Relevanz. Dies gilt vor allem für die Länder China und Russland und viele andere Staaten im Osten. Das System ist durchaus nicht frei von Kritik. Dennoch stellt es für viele Weinkenner eine gute Bewertungsmöglichkeit dar. Mit dieser recht simplen Formel kann auch der Laie sein eigenes Weinbewertungssystem entwickeln. Hier noch die Punktestufen und die Bewertungen dazu. 50 – 59 Punkte erhalten Weine, die allenfalls inakzeptabel sind. 60 – 69 Punkte bezeichnen Weine, die unter dem Durchschnitt liegen und Mängel aufweisen. 70 – 79 Punkte erhalten Weine, die durchschnittlich sind. 80 – 89 Punkte bekommt ein Wein, wenn er etwas über dem Durchschnitt liegt. 90 – 95 Punkte sind die Werte für einen hervorragenden Wein und darüber muss es sich um einen Wein handeln, der außergewöhnlich ist. In diesem Sinne bleibt nur, viel Spaß bei der nächsten Weinbewertung zu wünschen.


Beitrag Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht